Veränderungen

Es ist komisch das alles als erster Beitrag zu verfassen. Dennoch passt es extrem zur aktuellen Situation. Dafür muss ich aber etwas weiter zurückgreifen. Schnappt euch ein kühles Getränk, wenns gerade kalt ist einen warmen Tee und lest darauf los.

 

Jolly hatte schon immer als kleines Mädchen das Gefühl, grosses erreichen zu müssen. Sobald sie erwachsen wäre, würde sie etwas machen, was ihr extrem Spass macht und womit sie hunderte von Menschen begeistern konnte. Was genau es war, wusste sie nun nie.

Das Leben zog vorbei, das kleine Mädchen wurde älter – ging mehr oder weniger motiviert zur Schule, wurde krank und fiel länger aus, ging wieder wesentlich weniger motiviert zur Schule, startete eine Ausbildung, beendete die Ausbildung, ging arbeiten. Punkt. Das wars. Wen hatte sie begeistert? Niemanden.

Es folgte ein grosses tiefes schwarze Loch. Das Traurige war, dass dieses Loch im Sommer stattfand – dann wenn die Winterdepression vorbei ist und es endlich schön warm wird. Die nicht mehr so kleine Jolly wusste nicht weiter. Die feste Überzeugung in ihr, dass sie etwas „besonderes“ sein würde, schien zu bröckeln. Das einzige was sie tat war zu arbeiten, etwas was aber keine grosse Bedeutung hatte. Doch was tun? Dieses Loch hielt eine ganze Weile, bis irgendwann etwas klickte. Sie beschloss aus ihrer schrecklichen Wohnung auszuziehen, hatte bei einem guten Freund Unterkunft bekommen. Es durfte schliesslich niemand wissen was los war. Das Leben wurde besser, denn neuer frischer Wind kam herein. Es war trotz den nun wieder kalten Monaten das Gefühl, als wäre sie neu geboren.

Es vergingen einige Monate und da war schon eine sehr schöne und kleine Wohnung für sie da. Selbst eingerichtet, nach ihren Wünschen umgestaltet. Auch die Arbeit wurde viel besser, eine neue Funktion und alles fühlte sich gut an. So zog das Leben weiter. Kaum 8 Monate später folgte der nächste Umzug – man war dann schlussendlich mehr beim Freund als bei sich selbst daheim. Da gaben zwei Wohnungen einfach keinen Sinn. Wieder tritt frischen Wind ins Leben, obwohl der letzte noch immer an ihrer Nase rieb. Wieder alles neu, wieder alles besser. Das Leben läuft rund.

Nun genau ein Jahr später geht das ganze Spiel von vorne los. Es hat sich der Alltag eingependelt, vom frischen und fröhlichem Leben ist nur ein Abdruck geblieben. Sie beschloss es nicht mehr soweit kommen zu lassen – sie wollte das Loch nicht mehr. Also beschloss sie, sich zu verändern und selbst für ein gutes Gefühl zu sorgen – so schwierig es auch ist.

 

Nun kommen wir zu den Veränderungen. Interactive Designs wird mehr oder weniger abgelöst. Ich kann mich damit und auch mit der Grafikszene nicht mehr verbinden. Und für einen Blog bzw. für mein Tagebuch ist es einfach eine falsche Marke. Es ist auch eher „grafisch“ als sinngemäss aufgebaut. Ich lass da alles noch stehen, es kann sein, dass ich irgendwann eine Weiterleitung zu meinem Blog einfüge. Diese Seite – Jolly Tallica – soll eine Seite werden, mit der ich mein Leben teile, meine Gedanken preisgebe und euch evtl. neue und nützliche Dinge weitergebe – manchmal eine Seite auf der ich einfach nur verrückt und wahnsinnig sein kann. Grundsätzlich wie Interactive Designs nur halt reduzierter und dass ich mich hier hauptsächlich auf mich konzentriere.

Die zweite Veränderung geschah schon am 15. Februar. Mein erstes Tattoo wurde gestochen.

Die dritte Veränderung ist die Spiegelreflexkamera. Nun… Ich filme und fotografiere nur damit. Wieso habe ich aufgehört? Die Qualität ist einfach überhaupt nicht zu vergleichen mit all den Digitalen Kameras. Und ehrlich… Die Go Pro hat sowas von eine (für mich zu) schlechte Qualität.

Es folgen weitere Veränderungen – Ideen für weitere Tattoos schwirren durch meinen Kopf. Und ohhh jaaa ich werde meine Haare färben. Auch wenn sie dadurch kaputt gehen könnten. Ich brauche aber auch was frisches wenn ich in den Spiegel schaue ;D Dann gibt es eine weitere lerntechnische Veränderungen. Das bedeutet, dass ich etwas neues lernen will und nein, nicht im Sinne von Ausbildung. Einfach nur zum Spass. Aber dazu kommen wir ein andermal, das ist noch zu weit entfernt ;D

 

So das war’s für heute. Es folgen weitere Beiträge zu den Gedankenspielen in meinem Kopf.

Eure Jolly <3

3 comments / Add your comment below

  1. Sooo. Gestern bin ich nicht mehr dazu gekommen, aber zumindest weißt du schon, wie gut ich diesen Schritt hier finde!

    Mich hat alleine die Einleitung schon sehr angesprochen.
    Irgendwie kommt mir Jolly Tallica wie eine Art Befreiungsschlag vor, so als würdest du es jetzt wagen, dich von Altem zu lösen (Interactive/Grafikszene), dich zu verändern und weiter an deinen Träumen zu arbeiten.

    Klingt jedenfalls seeehr vielversprechend und ich finds toll, dass du so offen bist.
    Bin sehr gespannt auf weitere Einträge und hoffe, du zeigst uns, was du mit deiner neuen Kamera machst. Und dein Tattoo und die Haar-Veränderung will ich auch sehen! :3

    Liebe Grüße!

    PS: Machst du Linktauschs, bzw. hast du vor, irgendwann welche zu machen? Falls ja, würde ich dich wahnsinnig gerne auf meiner Seite http://zentreasures.de verlinken! Thematisch passen die beiden Seiten nämlich recht gut zusammen ^^

  2. -Ich möchte mich entfalten – egal obs den anderen gefällt oder nicht – egal wie oft ich auf Probleme stoße – egal wie oft ich falle – Am Ende werde ich trotzdem etwas Besonderes sein.-
    Mein Gedanke wie auch dein Gedanke (im Sinne) , auch wenn viele besonderen Leute im allgemeinen nichts besonderes mehr sind.
    Du willst dich von dem allen lösen und versuchst es und willst dich hier neu entfalten. Egal ob andere dich für besonders halten oder als etwas titulieren wollen, ich find am Ende musst du dich allein für dich selbst in irgendeiner Art und Weise besonders fühlen, denn „besonders“ hat so viele Definitionen!
    Vielleicht ist das hier auch der Weg, der dahin führt 🙂

    Alles Liebe, Mini
    PS: Und wenn du willst, würde Audrey dich mit offenen Armen empfangen (linkmässig haha)

    1. Da sprechen du und Audrey gleichzeitig, kann das sein? Kommt mir so vor xD

      Du hast mit deinen Sätzen aber recht, da haben wir wirklich den gleichen Gedanken. Das was ich als „besonders“ betitle, ist für alle anderen vielleicht etwas völlig anderes. Von dieser Seite hab ich es nie betrachtet, mir war einfach wichtig, dass ich mich selbst besonders fühle. Im Moment tu ich das nicht und denk mir nur… „Mädel, was machst du mit deinem Leben“. Darum bin ich nun dabei es zu ändern und will all meine Gedankenspiele, Sorgen, Fortschritte und Veränderungen hier aufzeigen. Darum auch der Name Jolly Tallica. Das bin einfach ich und jetzt zeig ich mich zum ersten mal zu 100% ohne etwas verbergen oder mich verstellen zu wollen. Scheiss egal, wer das lesen könnte.

      Und: Verehrte Audrey. Ich danke Ihnen vielmals und nehme das Angebot gerne an. Sie sind verlinkt Ms Grey!

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