Ich bin nicht „mädchenhaft“?

So als Frau gilt es gewisse Klischees entweder aufrecht zu erhalten oder zu vernichten. Nur manchmal seh ich mir andere Frauen an und frag mich was zur Hölle ist mit mir falsch?! Manchmal halte ich mich wirklich eher für ein Mannsweib. Vielleicht ist das der Grund, weshalb ich mich mit Männern besser verstehe? Ich zeig euch mal was ich meine… Für fast 90% der Frauen die ich kenne, sind die unten genannten Punkte überlebenswichtig. Im Nachhinein betrachtet, bin ich aber wirklich froh, dass ich schlussendlich so bin wie ich bin. Selbst wenn mich andere Mädchen für verrückt halten.

 

1. Schönheit liegt im Auge des Betrachters?

Ja, das kommt als erstes. Alle wollen hübsch sein, setzen sich hier ihre Prioritäten, arbeiten an den Problemzonen, fühlen sich an ihren Bad Hair Days scheisse. Die Titten sind zu klein, hängen zu sehr und ach du Kacke da hab ich ja Cellulite!

Okay. Dann gibt es da mich. Die findet, dass fast jede Frau schön ist. Da ist mein Körper und meine Seele. Klar höre ich auch gerne, dass ich schön bin, weils halt gut tut und schmeichelhaft ist. Am schönsten ist es aber immernoch wenn ich es von mir denke. Ohne jetzt überheblich klingen zu wollen – es kommt oft vor das ich nach dem Aufstehen, vor dem Duschen oder Schlafen gehen einfach in den Spiegel schaue. Ich lächle mich tatsächlich an und finde mich wunderschön. Klar, es ist sehr selbstverliebt, tut aber unheimlich gut. Somit gibt es keine Problemstellen und man nimmt seinen Körper wie er ist und bewusster wahr.

 

2. Schminken jeglicher Art

Man hört ja oft, dass frau sich stundenlang zurecht machen muss, bevor sie aus dem Haus geht. Lidschatten, Wimperntusche, Make Up und… what the fucking hell?!

Ja, auch auf mich muss man zum Teil lange warten, weil ich extrem trödle. Das Bett ist so kuschlig, das Wasser in der Dusche schön warm und draussen ist es eiskalt. Aber ich stehe morgens 10 Minuten bevor ich rausgehe auf. Der Schlaf ist mir heilig, somit habe ich es nie gelernt mich zu schminken – vor allem nicht morgens in meinem Halbschlaf-Zombie-Zustand. Ja, ich habe es auch schon versucht und ich kriegs nicht hin. Ich hatte aber auch als Kind schon immer den Wunsch, dass alle nur von meiner natürlichen Schönheit geblendet werden xD muss jetzt nicht unbedingt sein, aber dennoch fühle ich mich blank wohler. Das hat keinen weiteren Hintergrund als das ich zu bequem für das Zeug bin und es einfach nicht kann. Ich will nicht den ganzen Tag nervös sein, weil etwas verschmieren könnte. Und ich will weiterhin bedenkenlos meine Augen reiben nach dem Gähnen.

 

3. Shoppen

Ich brauch ein neues Top und neue Schuhe. Nach einer zweistündigen Tour schauen wir uns Jeans an. Mädels, bitte.

Ich geh gerne shoppen. Online. Wenn ich was brauche und wirklich Lust drauf habe. Aber das ewige rungerenne in Klamottenläden kackt mich echt an. Vorallem weil mir nach 30 Minuten schon die Puste ausgeht und die Füsse weh tun. Und die anderen machen das auch noch in High Heels how?! Wenn ich was neues brauche geh ich rein in den Laden, schnapp mir einige Sachen, probier sie an und geh dann. Darum geh ich auch lieber mit Männer shoppen. Die sehen das genauso und nach 30 Minuten ist der ganze Spuk vorbei. Oder halt doch lieber online.

 

4. Schuhe / High Heels

Ich versteh den Hype nicht. Ich hatte meist immer nur 1 Paar Schuhe. Mittlerweile sinds 4, aber ich zieh dennoch immer dasselbe an. Keibe Ahnung wieso. Vermutlich weil ich nicht kapier was daran so geil ist. High Heels gefallen mir. Nur fall ich hin, knicke um oder meine Füsse sterben. Nach einem Abend würde ich mich am liebsten in die Intensivstation einweisen lassen. Wie macht ihr das?!

 

5. Love love love Rosenkrieg

You&me for ever and ever and ever, ich liebe dich so sehr blablabla. Schleimpfütze. Sieht man euch aber zusammen heissts nur Schatz, bitte. Mann immer muss ich dir das und das und das sagen! Das coolste finde ich „Du musst den Mann erziehen.“

Schön und gut, eure Sache. Wenn ihr und eure Männer damit klarkommt – hab ich echt keine Probleme damit. Aber ich versuche in einer Beziehung grundsätzlich den Mann eben nicht zu verändern. Ich komme doch mit dem zusammen, weil er eben so ist. Und mag den auch so, ohne Schleimspuren zu hinterlegen. Ausserdem kann man den Kerlen ihre Würde und Persönlichkeit doch echt mal lassen.

 

6. Zickereien

Gibt es überall. Und ab hier kommen die Punkte an denen ich trotzdem merke, dass ich typisch Frau sein kann. Manches gezicke und gejammere ist ja echt übel. Da denk ich mir meinen Teil. Aber so an gewissen Tagen oder nach schlechtem Schlaf und vorallem bei Hunger werd ich auch unerträglich. Es hat echt lange gedauert bis ich es selbst gemerkt habe. Sorry Umwelt! Kann ich nix für. Hormone halt!

 

7. Lästern

Das ist ein Frauenlaster der mich an mir am meisten stört. Mir ist es egal wenn andere über mich lästern. Mich stört es nur, dass ich gerne über andere lästere. Man muss doch die Leute nehmen wie sie sind, was ich auch so gut es geht mache. Bei den meisten. Einige sind nunmal… Aaaaargh!! Da muss ich noch einen Weg finden, um diese Menschen so zu akzeptieren. Bei einer Person klappt das gar nicht, aber gewisse Leute kann man nunmal nicht so einfach aus dem Leben streichen. Oder mal schnell nehmen wie sie sind. Hach, das wird ein langer Weg…

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