Amsterdam #1

Am Freitag vor einer Woche ging es los – wir flogen vom Flughafen Zürich nach Amstedam Schiphol. Der ganze Witz fing schon in Zürich an, denn ich habe einen Flug nur mit Handgepäck gebucht – reicht auch für 4 Nächte. Dasselbe galt also auch für andere Passagiere. Das Problem hierbei war, dass das Handgepäck eine Maximalgrösse haben dürfen (unser Gepäck kam problemlos durch, das Genörgel der anderen war aber nicht zu überhören). Aufgrund von Verspätung einiger Passagieren flogen wir mit einer Verspätung von 30 Minuten los (grosse Empörung in der Allgemeinheit). Nach dem Landen hingen wir noch weitere 30 Minuten fest, da ein spanisches Flugzeug nicht von unserem Gate weichen wollte (Die Allgemeinheit hasst nun Spanier). Keep cool guys, ich hoffe meine Mitreisenden konnten ihren wohlverdienten Urlaub nach diesen harten 2 Stunden geniessen 😉

Also dann: Schnell raus, Auto mieten, zum Auto und los geht’s. Als erstes in die Stadt um das nötigste einzukaufen – Zahnpasta und Magnete (und „Kräuter“ für meine Begleitung… ihr wisst schon).  Dann ab zum eigentlichen Grund, weshalb wir hierher gekommen sind.

Defqon.1 – Eine der grössten Hardstyle Openairs in Europa. Eigentlich ist Hardstyle nun nicht gerade meine Lieblinksmusik, höre ich ab und an aber gerne. Doch allein für die Stimmung und die Show lohnt es sich hinzugehen.

Eine Stunde Fahrt und einmal fast-verhungern später, waren wir nun da. Die unbebauten Flächen, Bäumen, Wiesen und Steinwege haben die erstaunliche Macht einen zu Erden. All der Stress ist wie weggeblasen. Zerissene Fahnen bilden den Weg, es kommt einem vor, als wären wir mitten in einem gerade gewonnenen Krieg. Nur das Schleppen des Koffers erinnert an den Luxus, den wir dabei hatten.

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Unterkunft

Da wir uns die Luxus-Version dieses Wochenendes gebucht hatten, gib es nicht wie sonst üblich in ein Zelt, sondern in einen Container mit zwei kleinen Betten. Das alles war in einem abgesonderten Bereich mit Chill-Lounge und eigenen Duschen/Toiletten (also immernoch so Gemeinschafts-Dinger nur mit viel weniger Leuten drin).

Bereits vor zwei Jahren waren wir für einen Tag hier – ich muss sagen, dass ein ganzes Wochenende viel angenehmer ist. So kann man sich einfach die Künstler rauspicken, die man sehen bzw. hören möchte und ansonsten auf dem Gelände tun und lassen was man möchte. Ansonsten sind Teile vom Gelände nicht zugänglich.

 

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Die grosse grosse weite Welt

Das Gelände bzw. der Veranstaltungsplatz ist unglaublich riesig (meh. Ich konnte keine qm-Zahl herausfinden und im schätzen bin ich mies). Zum ersten gibt es hier einen riesigen Parkbereich. Danach geht es weiter mit dem Camping-Bereich (Campside 1-6, wobei 1 am nächsten zum Event ist). Jolly & Anhang haben sich da nämlich erstmal brav verlaufen, um nach 15 Minuten zu erfahren, dass wir „totally wrong“ sind. „You have to walk this way back.“ Hmp. Okay. Wir kamen um 21 Uhr an (wohlgemerkt, 19.30 waren wir auf dem Parkgelände und der Eintritt hat nun nicht allzulange gedauert…) Das Festivalgelände selbst war etwas so gross wie das Areal vom Parkplatz + Camping zusammen.

 

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Hardstyle?

Es gibt verschiedene Arten von Hardstyle-Musik, welche dort nach Farben sortiert sind. Freitags war noch recht wenig los, ausser Blue und Black lief da noch nichts. Nicht gerade meine Welt, das ist schon zu Hardcore für mein Gemüt. Ab Samstag ging es aber richtig los – nicht nur Partymässig sondern auch Menschenmässig (und essen… mhhhhh)

 

Leider kam meine Kamera nicht überall durch, das wären tolle Bilder geworden. Doch vielleicht war das bei diesem Mistwetter mal gar nicht so übel. Ab Samstag waren meine Schuhe dauernass. Während der Abreise am Sonntag schlug das Wetter nochmals richtig zu. Dafür war die Erleichterung endlich im trockenen Auto zu sein einfach nur riesig.

1 comment / Add your comment below

  1. Ach du warst für ein Festival dort? Wie cool!
    Hardstyle ist nun so gar nicht meine Musik, aber egal – deine Erzählungen klingen richtig gut (vorallem eure Wohncontainer! Definitiv besser als ein Zelt! xD)!

    2 Stunden Verspätung… ärgerlich, aber so what. Früher hätte mich sowas genauso aufgeregt wie die meisten bei dir im Flieger, aber inzwischen ist mir das so egal. Fliegen eignet sich so wunderbar zum Entspannen. *_*
    Über die Sache mit dem Handgepäck musste ich ein wenig schmunzeln. Ich meine, sowas checkt man doch vorher ab… aber Hauptsache, nörgeln. Seufz!

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