Herzlich willkommen

Herzlich willkommen zurück!

Entschuldigt mich die einwöchige Auszeit – für die, die es nicht gemerkt haben, hier noch den Link zum Video. Das war eine Woche lang auf schwarzem Hintergrund zu sehen.

Weshalb das nun leider sein musste, verrate ich euch – es geht leider in eine Richtung, die ich ungern zugebe. Jahrelang hatte ich immer das getan, was ich dachte für Andere tun zu müssen, damit alles gut ist und es auch mir gut geht. Im Laufe der unterdessen letzten zwei Jahre (die Zeit rast) hatte ich dann begriffen, dass das nicht stimmt. Ich hatt vorallem im letzten Jahr sehr viel Veränderung hinter mir. Doch plötzlich alleine dazustehen, hat mich dennoch komplett überfordert – klar es war schön. Aber was ist mit den Abenden, an denen ich zu nichts Lust hatte, aber auch nicht alleine sein wollte? Alle anderen haben Familien, Freunden oder wollten einfach in Ruhe ihren Feierabend geniessen. Das führte dazu, dass ich mir wieder zu viel Arbeit aufgehalst hatte. Ich wollte unbedingt die Geburtstagsfeier meines Vaters organisieren. Zum gleichen Zeitpunkt hat der Stress beim Arbeiten wieder angezogen, weswegen meine Kraft und Motivation daheim nachliess – ich blieb Abends somit unbeschäftigt zurück. Und verfiel in alte Muster. Ich ertappte mich dabei, wie ich zu oft und zu lange auf Nachrichten gewartet habe – auf Gespräche gehofft und darauf hingefiebert hatte. Tag X war dann gekommen und ich durfte meine Glanzleistung an Geburtstagsparty vorführen. Danach war auf einen Schlag der private Stress weg.

Ich hatte also Zeit für mich – und was tat ich matschbirne?! Ich schlug mich mit Migräne rum, jammerte nur noch alle voll und tat einfach gar nichts mehr. Nachdem ich gehört habe, dass Digimon Adventure 3 in die Kinos kommt (*Fangirl-Modus On* Oh my god, oh my god, oh my god *Fangirl-Modus Off*), habe ich begonnen den gesamten ersten Teil zu schauen. 54 Folgen. In etwa einer Woche. Ich geh um halb 8 aus dem Haus und bin unter Umständen jeweils erst halb 7 daheim. Ich habe also nichts anderes getan. Auf meinem Esstisch türmten sich die Utensilien von der Party, die etwa zwei Wochen her war. In der Küche miefte der Müll, das saubere Geschirr sollte auch mal aus der Spülmaschine geräumt werden. Der neue PC war installiert, doch all der alte Kram und das unnütze Verpackungsmaterial lagen auch noch im Bürozimmer rum. Auf dem Schlafzimmer türmte sich meine Kleidung auf dem Boden. Nur wenn ich Besuch hatte, fand es den Weg zum Wäschekorb. Bei mir war also totale Sendepause. Bis vorletzter Woche, als ich einfach nur dachte es reicht. Ich hatte keine Lust immer mehr und mehr zu dem unselbständigen und faulen Ding zu mutieren, der ich noch vor 3-4 Jahren war. Aber mit der schwindenden Motivation und dadurch nicht vorhandenen Kraft, war das ganz schön schwer. Weshalb ich mit kleinen Schritten anfing. Der Esstisch war dann frei, die Küche geputzt und der Müll geleert. Nachdem ich mich von meiner ersten Migräneattacke erholt hatte ging es weiter. Mein ganzes Büro wurde aufgeräumt und so eingerichtet, wie ich es schon immer wollte (aber dank der Riesencouch nicht konnte – die konnte ich stattdessen jetzt mit gutem Gewissen verschenken). Daraus entstand dann das Video, denn ich wollte auch auf Jolly Tallica eine Veränderung.

Letzten Sonntag ging dann alles offline. Nicht, weil ich das ganze nicht in einem Tag geschafft hätte – das wäre dank WordPress ja sehr gut machbar. Ich wollte mir Zeit nehmen für das Neue. Positive Gefühle mit einbringen und nur so lange daran Arbeiten, wie es die Kraft hergibt – nach einem Monat in meiner Höhle, musste ich die tatsächlich erst finden und ausgraben. Das merkte ich auch am Tag nach der grossen Burö-Umbau-Aktion, denn schon wieder sperrte ich mich mit Migräne in die Dunkelheit und konnte selbst nach einem langen Schlaf nicht mehr arbeiten gehen. Es war also die beste Entscheidung die ich für Jolly Tallica und mich treffen konnte – und ich bin mit dem Ergebniss mehr als zufrieden (ehrlich, bei mir will das was heissen). Mit all dem Neuen möchte ich mich wieder bewusster nur auf mich konzentrieren. Lernen mit der Stille umzugehen. Und vielleicht auch andere Teile meiner Wohnung umgestalten, obwohl mir hier noch die zündende Idee fehlt. Mit meinem Bürozimmer bin ich momentan total zufrieden – auch wenn ich mir jetzt eine neue Übernachtungsmöglichkeit für meine Gäste überlegen muss. Zumindest für diejenigen, die sich kein Bett mit mir teilen wollen.

Manchmal braucht es nunmal eine Pause – auch wenn all das von mir gerade Negativ rüberkam, hatte es dennoch seine gute Seiten. Denn ich konnte mich zum ersten Mal selbst aus meiner Höhle locken – ohne den Zuspruch von anderen (das hat ja offensichtlich keiner mitgekriegt). Wenn das kein kleiner Fortschritt ist, weiss ich auch nicht weiter. Nun sitz ich hier mit neu gefundener Kraft (und noch wenig am buddeln) und freue mich. Ich freue mich auf meine neue Motivation – auf Jolly Tallica – auf euch, meine Leser – auf weitere neue Blogs, die ich entdecken werde – und vorallem freue ich mich darauf, bald endlich wieder mit mir ins Reine zu kommen. Und die Sterne stehen wahnsinnig gut dafür.

Was es neues auf Jolly Tallica gibt. Nun, zum ersten ein neues Design, was wohl jeder gemerkt hat. Die Kategorien Allgemein, Persönliches und Empfehlungen sind zusammengeflossen. Denn mal ehrlich, all das ist doch einfach ein Konstrukt meines Gedankenkarussells. Zudem habe ich meine Best of’s aufgeteilt – es hat sich unterdessen einiges angesammelt und ich hätte echt nie erwartet, dass ich die so lange beibehalten würde. Es gibt jetzt eine About Me-Seite (YAY!). Dank der zündenden Idee von Chrissi mit der E-Mail-Benachrichtigung (wieso bin ich nie selbst darauf gekommen?!) könnt ihr euch jeweils für die Kategorien eintragen, die euch wirklich interessieren. Dann bekommt ihr keine lästigen E-Mails von mir, über Dinge die euch nicht interessieren. Wenn ihr trotzdem alles wollt, dann könnt ihr euch auch gerne mit nur einem Mal für alles anmelden. Die ganzen Links zu den Anmeldungen finden ihr unter Stay updated, bei der Desktop-Version auf der rechten Seite oder am Handy ganz unten.

Vielen Dank dafür, dass ihr ihr seid und bis zum nächsten Mal.
Jolly <3

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