Blogparade – Guten Morgen!

Ich habe ja bereits über meine Morgenroutine geschrieben – so lange ist das gar nicht mal her. Nun läuft aber gerade ZENtreasure’s erste Blogparade „Guten Morgen! Meine Morgenroutine“ und ich komme nicht umhin, die ganze Thematik nochmals aufzugreifen. Zum ersten weil ich unbedingt an dieser Blogparade teilnehmen will (auch wenn der Beitrag erst um einiges später veröffentlich wird – 10 Minuten nachdem ich das gesehen habe, bin ich jetzt schon am tippen! Mich juckts echt in den Fingern) und zum anderen weil meine Morgenroutine in letzter Zeit nachgelassen hat. Ich stehe immer noch früher auf, die Tätigkeiten haben sich aber negativer entwickelt. Ich habe begonnen mich hier mehr mit dem Haushalt als mit mir zu beschäftigen, weil ich einfach nicht nachkomme. Der Gedanke „Abends mache ich das nicht mehr“ fesselt mich so, dass ich morgens um 6 Uhr total gestresst anfange meine Küche zu putzen und somit nicht gerade motiviert arbeiten gehe. Also ist es höchste Zeit hier mal ein persönliches Zeichen für mich zu setzen und wieder auf den richtigen Kurs zu gelangen. Der Tag beginnt nun mal morgens, da kann ich nichts daran ändern. Und wenn das schon so abgekrampft beginnt, wird der Rest des Tages meist nicht besser. Obwohl ich mich Abends dann entspannen kann, fehlt mir doch die restliche motivierte Zeit, die ich sonst durch den ganzen Tag verspüre.

Ich erlaube mir hier Chrissi’s Hilfestellungen zum Aufbau dieses Beitrages zu verwenden – hauptsächlich weil ich dazu bereits geschrieben habe und nun ehrlich gesagt etwas im Leerlauf bin. Also vielen Dank für diese Fragen! 🙂

Morgenroutine finden und praktizieren
Gefunden hört sich lustig an. Zumindest war das bei mir so, dass das Bedürfnis einfach so kam. Ich war sowieso dabei mein komplettes Leben umzukrempeln – denn das Leben auf der Flucht gefiel mir gar nicht. Ich lebte nur noch in meinem Büro- oder Schlafzimmer und habe die meiste Zeit ausserhalb von meiner Wohnung verbracht. Einfach weil ich nicht mehr dort sein wollte. Somit kam ich nicht nur etwas mehr rum, ich sammelte dabei auch einige neue Eindrücke. Ich vermute, dass diese gesamte Umstellung auch dafür verantwortlich ist, dass ich morgens auch mehr tun wollte. Ich lag morgens einfach nur wach im Bett, ging arbeiten und abends fehlte die Energie und Lust überhaupt etwas zu tun. Leider fühlte ich mich hierzu durch Mitbewohner so ziemlich eingeschränkt. Damit effektiv angefangen habe ich also erst gegen Ende November, als ich in meine eigene Wohnung gezogen bin.

Die Sache mit dem Aufstehen
Mein Wecker liegt unter der Woche auf 6 Uhr und 7 Uhr. Um 6 Uhr gilt es aufzustehen. Der Wecker um 7 Uhr dient nur dazu, dass ich nicht versehentlich die Zeit vergesse – man muss ja auch mal zum Brötchenjob. Es gibt Tage, da stehe ich um 6 locker auf und freue mich total auf alles. Es gibt aber auch Tage, da kämpfe ich mich morgens um 6 mühsam aus dem Bett und versuche erstmal mit etwas zu beginnen, was mir mehr Motivation verleiht. Dann gibt es diese Tage, die in letzter Zeit zu oft vorkommen. Ich denk mir einfach Scheiss drauf! liege noch eine halbe Stunde rum, steh auf und mache entweder gar nichts sinnvolles oder räume wie oben bereits erwähnt meine Wohnung auf. Meh… Zumindest ist sie jetzt langsam sauber und ich kann mich endlich wieder mich selbst widmen (Ja, eine Wohnung sauber zu halten, ist viel Arbeit x.x Zumindest, wenn man 4 Wochen lang keine Zeit hatte und das alles dann auf einmal nachholen möchte!)

Was tut man so früh morgens, wenn man eigentlich noch im Bett sein könnte?
Ganz zu Anfang, habe ich mir meine Motivations Wand zusammengebastelt. Oder wichtige Dinge erledigt, wie Rechnungen zu bezahlen oder sonst irgendwelchen Erwachsenenkram. Ich weiss, nicht gerade die Motivation, die ihr euch gerade erhofft hattet. Aber mich beruhigt das extrem, wenn solche Dinge einfach erledigt sind. Danach schreibe ich entweder an meinen Beiträgen, schneide meine Videos (was ich schon viel zu lange nicht mehr getan habe) oder lese. Manchmal versuche ich auch einfach nur zu Frühstücken, was sich bei meinem fehlenden Hunger um diese Zeit als relativ schwer erweist. Manchmal sammle ich auch einfach nur Ideen – grundsätzlich mangelt es mir daran nicht, doch ab und an ist mein Hirn dennoch leer. Da trifft es sich gut, wenn man einiges bereits aufschreiben und daran rumfeilen kann, so dass sich bei kurzen KreaTiefs dennoch etwas unter dem Ärmel hervorzaubern lässt.

Mein Fazit
Eigentlich ganz einfach. Die Morgenroutine tut gut, wenn man Dinge tut, die einem gut tun. Man startet viel aufgestellter in den Tag – der Motor ist schon langsam warm geworden. Mit angenehmen und guten Dingen den Tag zu starten ist um einiges besser, als wenn der Tag mit unangenehmen Kundenmails beginnt. Dennoch kann ich nur eines empfehlen – wenn an einem Tag mal wirklich die Lust zum aufstehen überhaupt nicht existiert, ist es vielleicht besser, etwas länger im Bett zu bleiben. Das alles soll ja gut tun und nicht irgendwann anfangen zu nerven. Solange das nicht immer öfters vorkommt, ist das alles auch kein vergehen. Ich kenne es nämlich von mir selbst viel zu gut, dass ich mir selbst den Druck aufbaue, dass ich das jetzt tun muss. Daher vergesse ich nach einer Weile komplett, dass ich all das eigentlich freiwillig tue und fühle mich dadurch wieder eingeschränkt. Dann ist auch der Tag mit Morgenroutine futsch. Daher immer schön alles locker flockig angehen. Okay. Der Spruch war selbst mir gerade zu viel.

Das war’s auch schon von meinem Beitrag zur Blogparade. Falls jemand noch mitmachen möchte – die Parade läuft noch bis am 28.04.2017. Schaut einfach auf ZENtreasures vorbei – das könnt ihr natürlich auch ohne mitmachen zu wollen 🙂

5 comments / Add your comment below

  1. Hallo Jolly,
    das ist ja interessant, dass du morgens vor der Arbeit noch so viele Sachen erledigst. Das kriege ich nicht hin, dafür liege ich zu gerne im Bett. Ich versuche dann doch eher alles abends zu erledigen. 🙂
    LG Jo

    1. Hallo Jo 🙂
      Ja, ab und an klappt das wirklich überraschend gut und ich kann echt viel erledigen. Andererseits geht es mir auch oft wie dir und ich bleibe dann ewig lange liegen. Hat auch total was schönes (zumindest bis man gezwungenermassen aufstehen muss)

  2. Hui, da kann ich Jo nur zustimmen: Du machst echt eine Menge!
    Dass du die Wohnung putzt, ist zwar löblich, aber mich würde da allein schon der Gedanke daran stressen, morgens sowas zu machen. Klar, du bereitest quasi vor, damit du Abends nichts mehr machen musst – aber ein toller Start in den Tag ist das nicht…
    Aber das weißt du ja selbst. Diese Durchhänger gibt es halt immer. War bei mir in den letzten Wochen nicht anders. Ich vertrödelte mehr die Zeit, als dass ich sie nutzte. Langsam wird es aber wieder. 🙂
    Und ich finde, solange gewisse Bestandteile der Routine für dich angenehm sind (wie z.b. das Rechnungen zahlen – etwas, das ich auch nie in der Früh machen würde xD), passt es.

    Wie du deine Morgenroutine gefunden hast, finde ich beeindruckend – du hast sie einfach gemacht, weil du etwas für dich tun wolltest. So soll es sein!

    „Die Morgenroutine tut gut, wenn man Dinge tut, die einem gut tun.“ Das bringt es auf den Punkt! Selbst, wenn man 30 Minuten gammeln will und nur aus dem Fenster guckt – wenn es einem gut tut, ist es das Richtige.
    Und auch mit dem Rest in deinem Fazit hast du recht: Es ist schön, solange man sich nicht zwingt. Im Zweifel halt heute doch lieber im Bett liegen bleiben und dafür morgen mit neuer Motivation früh aufstehen. ^^

    Danke für diesen tollen Beitrag und deine Teilnahme! <3
    Liebe Grüße,
    Chrissi

    PS: Find ich super, dass dich meine Blogparade direkt motiviert hat, mit dem Schreiben loszulegen! <3

    1. Ich habe da echt nur mit dem Putzen angefangen, weil ich Abends einfach null nerven hatte und alles seit Wochen rumlag – du kannst dir bestimmt vorstellen, wie genervt ich in dieser Zeit rumlief…
      Andererseits ist das alles gar kein wahnsinniges Ding. Es gibt doch immer solche Zeiten, in denen einfach nichts läuft. Und toll, dass es bei deiner Morgenroutine wieder etwas aufwärts geht!

      Ich hab sehr gerne daran teilgenommen! Ich danke eher dir für’s motivieren <3

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