Die Sache mit der Motivation

Ja. Motivation ist nicht gerade jedermanns Sache. Wer kennt diese mühsamen Montag-Morgende (was für ein Wort!) denn nicht? Dieses ewige sich hochraffen und voller Energielosigkeit in die Arbeit schleppen? Und das soll so weitergehen, bis wir alt und grau sind?! Meiner Meinung nach geht das gar nicht. Und so befinden wir uns in einem Trott, ohne wirklich Auswege zu kennen (klar kann ich hier nicht von der gesamten Menschheit reden – nur habe ich einige dieser Exemplare kennengelernt).Da es mir eine Weile auch so ging – zwar eher im Bezug auf mich selbst als mit der Arbeit – habe ich hier einige meiner Erkentnisse auf Papier festgehalten. Ehrlich! Von Hand geschrieben!

Ein Lichtblick des Tages

Wir neigen oft einfach nur dazu, das Negative zu sehen. Das macht alles nur unnötig schwerer. Der Tag fällt um einiges leichter, wenn es einen Lichtblick gibt – sei es auch einfach nur das Mittagessen, auf das du dich freust! Wenn es aber wirklich nichts geben sollte, denk einfach daran: Jeder Tag geht vorbei.
Kennst du diese wunderschönen Tage, an denen du Abends fast ein wenig traurig bist, dass es vorbei ist? Ich verrate dir was: Du kannst das wirklich auch andersrum verwenden. Jede strenge Woche geht vorbei. Mir persönlich half der Gedanke in den letzten Wochen sehr. Ich hatte viele Termine und neue Eindrücke vor mir – ausserdem viel Arbeit, von der ich nicht wusste, wie ich alles bewältigen sollte. Für einige ist das Alltag, für mich aber sehr energieraubend. Ich freute mich zwar auf die Termine, jedoch wusste ich nicht wie ich das körperlich bewältigen soll. Doch ein Gedanke hilft: Auch diese Woche wird vorbei sein. Ob ich will oder nicht. Zwischendrin holte ich immer die nächsten Highlights hervor.

Grund zur Motivation

Zusätzlich zu den Lichtblicken hilft es, zu wissen wofür du etwas tust.Wichtig hierbei ist – was brigt die Tätigkeit dir selbst? Hier helfen keine Aussagen wie ich tue das, damit mein Chef zufrieden ist. Das nützt dir selbst wenig – klar, du hast keinen Chef, der dich dann dumm anmacht, doch du wirst davon nicht zwangsweise motivierter. Ein Grund könnte sein ich tue das, weil ich anderen mit meinem Job helfen kann. Wen anderen geholfen ist, macht mich das glücklich. Wobei hier der letzte Teil am wichtigsten ist. Beim ersten Teil geht es um die anderen – wie bereits erwähnt, hilft das nicht wahnsinnig viel. Doch wenn dich wirklich etwas glücklich und zufrieden macht, lässt es sich leichter aufstehen. Einfach ist auch ich liebe meinen Job und das, was ich tue – wenn du das sagen kannst, hast du vielen etwas voraus. Wenn das überhaupt nicht der Fall ist, dann lies den nächsten Abschnitt

Wenn rein gar nichts mehr hilft…

…wird es Zeit für einige ernsthaften Gedanken über deine Zukunft. Denn wenn du nicht gerade Mitte 50 bist, wirst du noch einige Jahre arbeiten müssen, um deinen Lebensunterhalt zu verdienen. Manchen hilft es sich mit einem Hobby auszugleichen – wenn dir das reicht: super! Aber was wenn nicht? Und hier spricht nun jemand, der über 5 Jahre versucht hat, herauszufinden was sie wirklich glücklich macht. Es ist überhaupt nicht einfach. Finde als erstes heraus, was dir nicht passt. Sind es die Kollegen, musst du dich vielleicht versetzen lassen. Ist es die Arbeit oder Art von Arbeit, die dir aufgedrückt wird, musst du dir einen neuen Job suchen. Geht das aber tiefer und du magst deinen kompletten Job nicht, nützt dir auch keine neue Stelle. Dann musst du effektiv herausfinden, was dich glücklich machen würde. Was könntest du dir vorstellen, bis an dein Lebensende zu tun? Für fast alles sollte es eine Möglichkeit geben – und nein, Faulenzen gehört nicht dazu. Es ist möglich, dass du hierfür Opfer bringen musst – bei mir war es meine Wohnung. Leider kann nicht immer alles einfach so erscheinen. Doch schlussendlich stellt sich hier wirklich die Frage – was ist wichtiger? Fur eine Zeit lang ein Opfer zu bringen oder bis ans Ende unglücklich zu sein?

Zum Schluss würde mich interessieren, wie du dich motivierst? Musst du das überhaupt oder bist du bereits mit dem was du tust rundum zufrieden? Vielleicht sind all diese Tipps für dich ja auch total unnützlich und du hast andere Ideen und Taktiken?

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